Reiseberichte für ReiseMeise Kinderreisen in den Ferien. Reisen für Kinder mit Betreuung.
Hoch hinaus bis in den Himmel

Reisebericht von Tamara H. aus Dresden

Wenn jemand behauptet, dass er bei einem Feriencamp von Reise Meise schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann muss derjenige entweder in Sachen Wetter voll in die Tonne gegriffen haben, sämtliche Zufälle sind negativ auf ihn eingeprasselt oder aber er lügt mit dem, was er sagt. Unsere Tochter hatte bei ihrer Reise mehr Spaß als jemals zuvor und wir waren mit dem Service in jedem Punkt mehr als nur zufrieden. Von daher können wir Reise Meise auf jeden Fall empfehlen und ich denke nicht, dass das Kletter-Feriencamp im sächsischen Elbsandsteingebirge hier eine Besonderheit darstellt.

Von Beginn an hatten wir den Eindruck, dass der Veranstalter Kinderreisen anbietet, um Kindern ein tolles Erlebnis zu schenken und nicht um einfach nur viel Geld zu machen. Auf unseren Wunsch, das Kind von uns zuhause abzuholen, wurde ohne Umschweife eingegangen, auch wenn wir zum Reisepreis von 223 Euro so noch 35 Euro hinzuzahlen mussten. Mit Hin- und Rückfahrt wäre das von uns zuhause in Bamberg nahezu identisch gewesen, wenn wir selbst hätten fahren und tanken müssen. Grundsätzlich aber sollte darauf geachtet werden, dass im Preis zwar Unterkunft, Vollverpflegung, Kletter-Ausrüstung und Unterhaltungsprogramm enthalten ist, die An- und Abreise zum bzw. vom Feriencamp aber nicht.

Untergebracht sind die Kinder in einer Ferienwohnung in der Ottomühle, die von Hunderten Felsen umgeben ist und so schon allein zum Klettern einlädt. Die Ausstattung ist spartanisch gehalten, aber vollkommen ausreichend, sauber ist soweit alles. Die Teilnehmeranzahl hält sich gering, damit reichlich Platz vorhanden ist. Wenn ich mich recht entsinne, waren neben unserer Tochter Laura noch zehn weitere Kinder im Alter von 8-13 Jahren im Feriencamp. Verstanden hat sie sich eigentlich mit fast allen, was auch daran liegt, dass die Kinder viel miteinander unternehmen.

Hauptpunkt hierbei ist natürlich das Klettern. Die Kids bekommen die komplette Ausrüstung gestellt, auch das Wissen wird altersgerecht vermittelt. Sie durchwandern Höhlen und klettern an verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Angst muss man nicht haben, denn Vorort ist nach Angaben anderer Eltern, die zu Besuch einen Tag dageblieben sind, ein sehr kompetentes Kletterteam. Laura hat gerade dieses Erlebnis und die neue Erfahrung besonders gut gefallen. Das Klettern alleine wäre schon schön genug gewesen. Doch die zahlreichen anderen Freizeitmöglichkeiten haben das Feriencamp in ordentlichem Maß abgerundet. Die Kinder waren neben den Kletterausflügen auch des Öfteren baden, Tischtennis und Fußball spielen.

Außerdem haben sie lustige Geländespiele gemacht und sich am Lagerfeuer Gruselgeschichten erzählt. Was für uns bleibt, ist ein guter Gesamteindruck, den Reise Meise hinterlassen hat und weshalb wir auch ernsthaft überlegen, Laura in den kommenden Ferien gleich noch einmal auf die Reise zu schicken.


>> zu unserer Reise für Kinder ins Klettercamp


 
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